SardinienHunde

Hilfe für verlassene, misshandelte oder vernachlässigte Hunde

Themen:

Einfuhr von Hunden in die Schweiz

Listenhunde

Wieso einen Hund aus einem (ausländischen) Tierheim retten

Kosten für einen Hund



Einfuhr von Hunden in die Schweiz

Tiere, die im Ausland gekauft und in die Schweiz importiert werden, sind zollfrei. Dies ist jedoch an der Grenze anzugeben und mittels eines Stempels im von der EU anerkannten Heimtierpass des Hundes auszuweisen. Die Mehrwertsteuer von 7,7 % des Warenwertes (Schutzgebühr, Impfungen, Reisekosten etc.) ist jedoch zu entrichten. 

Die Einfuhr von Haustieren muss zwingend über einen besetzten Grenzübergang und während den Veranlagungszeiten im Reiseverkehr erfolgen. Gemäss der Verordnung über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Heimtieren (EDAV-Ht; SR 916.443.14) dürfen die Hunde nicht verkauft oder an neue Eigentümer übergeben werden. Die Hunde müssen eine mindestens 21 Tage alte Tollwutimpfung erhalten haben und diese Erstimpfung darf erst ab einem Alter von 12 Wochen durchgeführt werden. Die Impfung muss im Heimtierpass eingetragen sein. Dies hat zur Folge, dass Hunde frühestens mit einem Alter von 15 Wochen in die Schweiz eingeführt werden dürfen (mit ein paar wenigen Ausnahmen Art. 12 EDAV-Ht).

Die Einfuhr von kupierten Hunden ist verboten. Kupierte Hunde werden an der Grenze zurückgewiesen.



Listenhunde 

Seit dem 1. Juli 2003 existieren in der Schweiz Listen, welche verbotene Hunderassen aufführen. Diese Vorschrift ist kantonal geregelt und zur Zeit haben nur 13 Kantone eine solche Rasseliste, die jedoch unterschiedliche Hunderassen umfassen. Es wird unterschieden zwischen verbotenen und bewilligungspflichtigen Hunden. Jeder Kanton regelt das abweichend. Nachfolgend die Rasseliste, welche aufzeigt, welche Hunderassen in welchen Kantonen als Listenhunde gelten, ohne Anspruch auf Aktualität. Im Zweifel erkundigen Sie sich bitte bei ihrem Kanton.

https://www.sc-akademie.ch/archiv/%C3%BCbersicht-rasselisten-listenhunde/



Wieso einen Hund aus einem (ausländischen) Tierheim retten

Es ist ein Vorurteil, dass Hunde aus Tierheimen Verhaltensstörungen aufweisen. Ursachen, warum Fellnasen in Tierheimen landen, sind ganz unterschiedlich. Ausgesetzt, unerwünscht, Überforderung des Halters, aus Kostengründen, etc. Nur selten handelt es sich um "Problemhunde". Und selbst, wenn doch: Geduld, Liebe und die richtige Erziehung (eventuell mit professioneller Hilfe) sind die Voraussetzungen, um Verhaltensstörungen zu beheben.

 

1.   Grosse Auswahl in den Tierheimen

Im Tierheim warten zahlreiche Hunde, aus denen Sie wählen können. Lassen Sie sich bei der Adoption von einem Mitarbeiter des Tierheims bzw. der das Tierheim vertretenden Organisation bzw. Verein beraten. Auch wenn die Tiere im Zwinger leben, eine erste Einschätzung kann immer abgegeben werden. Zudem sind Hunde, die gemeinsam mit anderen Kollegen im Zwinger leben, schon sozialisiert. Bei Hunden, die einzeln gehalten werden, fragen Sie nach warum. Der Hund kann meistens nichts für diese Haltung, denn diese hängt oft von der Situation vor Ort ab. Speziell diese Hunde leiden sehr, weil sie alleine leben müssen. 

 

2.   Hund aus dem Tierheim erhält eine zweite Chance

Sie geben dem Hund eine zweite Chance auf ein gutes Leben mit viel Liebe. Ihr neuer Hund wird es Ihnen danken.

 

3.   Sie retten gleich zwei Hundeleben

Helfen Sie einem Hund aus dem Tierheim, retten Sie meist zwei Hundeleben: Sie bieten dem einen ein neues, sicheres Heim und schaffen im Tierheim Platz für einen Hund, der so eine Chance erhält. 



Kosten für einen Hund

Die hier aufgeführten Beträge sind Erfahrungswerte. Im Einzelfall kann man ein Tier günstiger ernähren und ausstatten, sicherlich aber auch viel teurer. Nicht mit einberechnet sind allfällige Kosten für den Tierarzt, die sich je nach Krankheit oder Unfall schnell summieren können, sowie die Ferienbetreuung.

 

Annahme Hund mittlere Grösse, Schutzgebühr oder Kaufpreis kommt zusätzlich dazu

Erste Kosten mit dem Einzug vom Hund:

Medizinische Grundbehandlung                                  300.—

Kastration m/w                                                      400/800.—

Hundekurse Annahme                                                 400.—

Chip bei Tierschutzhund vorhanden                              80.—

 

Leine, Halsband, Schlafgelegenheit                            120.—

Fress- und Wassernapf                                                 40.—

Pflegemittel                                                                    40.—

Spielzeug                                                                  ab 20.—

 

Total m/w                                                    ca. 1‘400/1‘800.—

 

Widerkehrende monatliche bzw. jährliche Kosten:

Futter/Knabberzeug(pro Monat)                               ca. 100.—

Hundesteuer (ja nach Gemeinde)                            ca. 100.—

Impfungen/Parasitenprophylaxe                              ca. 300.—

 

Total Kosten pro Jahr mindestens ca. 1‘600.— eher mehr.

(Ohne die Anschaffungskosten, Versicherung, Ferienbetreuung, Krankheiten oder Unfälle)